Devulkanisation

Die Devulkanisation steckt an vielen Stellen noch in der Laborphase, doch es können bereits erste Erfolge verzeichnet werden. Die Devulkanisation ist neben der Pyrolyse ein relativ neues, erfolgsversprechendes Recyclingverfahren für Reifen.

Bei den gängigen stofflichen Verwertungsmethoden werden Altreifen und Gummiabfälle in Form von Gummipulver oder -granulat in alternativen, neuen Produkten wie Bodenbelägen oder Asphalt weitergenutzt. Devulkanisationsverfahren bieten die Möglichkeit, Altreifen nicht nur als Sekundärrohstoff in anderen Produkten zu verarbeiten, sondern den Rohstoff ohne Qualitätseinbußen ‎erneut als Ausgangsmaterial wiederzuverwenden – etwa bei der Herstellung von Reifen.

Reifen bestehen aus vulkanisiertem Gummi, der sie haltbarer und elastischer macht. Die Vulkanisation ist ein Verfahren, bei dem der Naturkautschuk erhitzt und durch den Zusatz von Schwefel eine Netzwerkstruktur aus Schwefelbrücken zwischen den Kautschukmolekülen gebildet wird. Bei der Devulkanisation wird diese Vernetzungsstruktur in vulkanisierten Gummi gespalten. Das Aufbrechen der Schwefelverbindungen von Gummielastomeren ermöglicht es, hochwertiges Recyclingmaterial zu erhalten, das wieder in ‎neuen Kautschukmischungen eingesetzt werden kann.

Für die Devulkanisation von Elastomeren gibt es verschiedene Methoden, wie z. B. mechanisch-chemische, chemische und biologische Verfahren sowie die Hochleistungs-Ultraschall-Technologie.

Verwertungsmethode: Devulkanisation
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