Runderneuerung

Bei der Runderneuerung wird lediglich die Reifenoberfläche bzw. die Laufstreifen des Altreifens erneuert – der Unterbau, also die Reifenkarkasse bleibt bestehen. So kann der abgefahrene Reifen mit der Runderneuerung wiederverwendet werden. Bei dieser Methode spart man pro Reifen 70 % Energie, da einem der komplizierte und hochtechnische Produktionsablauf der Neuherstellung erspart bleibt und keine Energie für Verbrennung oder Deponierung aufgebracht werden muss.

Bei der Runderneuerung gelten jedoch auch bestimmte Voraussetzungen: Jeder Pkw-Reifen darf nur einmal runderneuert werden. Bei Lkw- und Flugzeug-Reifen ist dies anders – sie können mehrmals runderneuert werden. Außerdem werden lediglich Pkw-Reifen wiederverwertet, die die Höchstgeschwindigkeitszulassung von maximal 210 km/h nicht überschritten haben. Des Weiteren muss die Karkasse bestimmte Qualitätsansprüche erfüllen und auch die Reifenlauffläche wird durch Schnelllauf-, Langlauf-, und Belastungstests überprüft.

Die Runderneuerungsbetriebe, die sich unter dem Dach der AIR (Arbeitsgemeinschaft industrieller Runderneuerer) in enger Zusammenarbeit mit dem BRV, zusammengeschlossen haben, stehen für hochwertige Qualität und garantieren gleichzeitig Sicherheit und Nachhaltigkeit. Sie erfüllen ebenfalls die strengen Kriterien der zertifizierten Altreifenentsorger. Entsprechende, von AIR, zertifizierte runderneuerte Reifen tragen ein Qualitätssiegel.