Müllberge begrüßen die Besucher von Geringswalde am Ortseingang

Müllberge begrüßen die Besucher von Geringswalde am Ortseingang

Bereits unmittelbar am Ortseingang wird das Problem sichtbar. Berge von Unrat, Sperrmüll und entsorgten Altreifen türmen sich und werden regelmäßig von Mülltouristen genährt. „Das Gelände sieht schlimm aus. Eine Zumutung für Gäste, die sich aus Richtung Osten unserer Stadt nähern.“ beschwert sich Bürgermeister Thomas Arnold. Grundstück und Stallgebäude gehören einem Ehepaar aus Sachsen-Anhalt, die regelmäßig beobachten können, wie Vandalen ihren Müll illegal auf dem Gelände entsorgen. Es ist kein schöner Anblick, der sich dem Autofahrer bietet, wenn er von Hoyersdorf die Mittweidaer Straße entlang fährt, um nach Geringswalde zu gelangen. Neben stapelweise Altreifen und Kanistern aus Kunststoff rotten Bauschutt und Abdeckplanen vor sich hin.
In der jüngsten Sitzung des Stadtrates machte Bürgermeister Thomas Arnold (parteilos) seinem Ärger Luft. „Das Gelände sieht schlimm aus. Eine Zumutung für Gäste, die sich aus Richtung Osten unserer Stadt nähern.“ Man habe den Eigentümer aufgefordert, aktiv zu werden.
Das Gelände an der Mittweidaer Straße, das westlich an die Wiesenstraße grenzt, umfasst rund 10.000 Quadratmeter Fläche und wird von zwei baufälligen Ställen dominiert, die vom Dreiseithof des ehemaligen Schäfereibetriebes abgekoppelt sind. Der Eigentümer ist alles andere als erfreut über die Entwicklung der Dinge auf seinem Land. Vandalen hätten dort gewütet und auf dem Areal unter anderem Unrat in sogenannten Big Bags mit undefinierbarem Inhalt abgeladen. Auch wenn das Grundstück umzäunt ist, scheint dies kein Hindernis zu sein um weiterhin Abfall dort zu entsorgen. „Seit Mai vergangenen Jahres läuft eine Anzeige“, erklärt der Grundstücksbesitzer. Tatsächlich sei es ihm gelungen einen Zeugen ausfindig zu machen. Außerdem sei das Kennzeichen eines vermeintlichen Tatfahrzeuges bekannt. Diesem droht jetzt eine gewaltige Geldstrafe.

Quelle: freiepresse.de