Die Initiative Zare macht gestärkt weiter!

Bonn, 01.02.2019   2019 geht die Initiative Zare (Zertifizierte Altreifen Entsorger) gestärkt in das dritte Jahr – seit Januar 2019 gehört mit der Kraiburg Austria GmbH & Co. KG ein weiterer starker Partner der Initiative Zare an. Damit gehören der Initiative Zare 14 Unternehmen an. Kraiburg Austria unterstützt das Zare-Team auch in Österreich. Das Familienunternehmen ist seit über 70 Jahren der Spezialist für Reifen-Runderneuerung und verfügt über große Erfahrung und Know-how in der Verarbeitung von Kautschuk. Kraiburg Austria ist einer der bedeutendsten Lieferanten für Reifenmaterial und branchenspezifische Problemlösungen aller Art.

Die Initiative Zare baut ein stetig wachsendes Netzwerk an verantwortungsbewussten Partnern auf, die sich für eine umweltgerechte, fachkundige und kontrollierte Reifenentsorgung einsetzen und damit gleichzeitig das Image und Ansehen der Altreifen-Entsorgungsbranche verbessert. Als Zare-Partner erfüllen Sie das verschärfte Anforderungsprofil des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniser-Handwerk e.V. (BRV) und tragen damit automatisch einen großen Teil zum Umweltschutz und zur Verwertung wertvoller Sekundärrohstoffe bei.

Die Situation verschärft sich
Bisher wird etwa ein gutes Drittel des Altreifenvolumens in Deutschland in Zementwerken verbrannt. Diese Verwertungsmethode nimmt immer mehr ab, so dass die Initiative Zare nach Alternativen sucht. Damit die Altreifenentsorgung funktioniert, gibt es ein engmaschiges System aus Runderneuerung, Granulierung, Export und die thermische Verwertung, das theoretisch jeden Reifen in den Wertstoffkreislauf zurückführt. Das ist das Ideal, doch in der Praxis wird die sachgerechte Entsorgung immer schwieriger. Runderneuerer bekommen Konkurrenz aus Asien, Zementwerke verhängen Annahmestopps und Granulierbetriebe finden nicht ausreichend Abnehmer für ihren Rohstoff. Das Ergebnis sind neben dem Aus für viele Unternehmen Umweltverschmutzung, wilde Deponien und ein hoher finanzieller Aufwand für den Steuerzahler. Der BRV und die Initiative Zare vereinen geballtes Know-how in Sachen Reifen und Entsorgung und arbeiten mit Hochdruck an neuen Verwertungsmöglichkeiten. Das Ziel ist es, eine langfristige Lösung für den Entsorgungsstau zu finden: Etwa durch eine flächendecken Verwertung von Gummigranulat im Straßenbau.

Über die Initiative Zare
Die Initiative Zare ist ein Zusammenschluss von 14 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle Zare-Partner sind auch Mitglied im BRV. Zare informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 26 Standorten decken die Zare-Partner Deutschland, die Niederlande und Österreich nahezu flächendeckend ab.

Die Partner der Initiative sind
Allgemeine Gummiwertstoff und Reifenhandels GmbH, Bender Reifen Recycling GmbH, CVS Reifen GmbH, Danninger OHG Spezialtransporte, Hartung Speditions-, Handels- und Transport GmbH, HRV GmbH, KARGRO B.V., KRAIBURG Austria GmbH & Co. KG, KURZ Karkassenhandel GmbH, Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH, REIFEN DRAWS GmbH, Reifengruppe Ruhr / RGR, REIFEN OKA, Reifen Recyclingbetrieb Brenz GmbH

 

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Abbildung: initiative_zare_gemeinsam_fuer_eine_saubere_umwelt.jpg
Bildunterschrift 1:
Initiative Zare – gemeinsam für eine saubere Umwelt

Abbildung: zare_standortkarte_illegale-reifenentsorfgung.jpg
Bildunterschrift 2:
Die Standort-Karte „illegale Altreifenentsorgung in Deutschland“

Altreifen-Entsorgung: Auch der Endverbraucher ist gefragt!

Bonn, 26.09.2018     Winterreifen von „O bis O“! Oktober bis Ostern – das ist eine gelernte Faustregel und für alle die viel unterwegs sind, sind Winterreifen die sicherere Alternative. D.h., jetzt ist es Zeit das Auto winterfest zu machen und damit auch die Reifen zu prüfen. Wenn keine Winterreifen montiert und die Ganzjahresreifen auch im Winter gefahren werden, sollten die Reifen in jedem Fall über ausreichend Profil verfügen. Wenn die Sommer- oder Winterreifen abgefahren sind, ist es höchste Zeit für neue Reifen. Aber was passiert dann eigentlich mit den alten?

In aller Regel können Sie die alten, abgefahrenen Reifen in Ihrer Werkstatt oder bei Ihrem Reifenhändler abgeben. Meist verlangt die Werkstatt einen kleinen Betrag für die Entsorgung. Das ist auch absolut gerechtfertigt: Denn Reifen müssen fachmännisch entsorgt und verwertet werden. D.h., Ihre Werkstatt übergibt die Altreifen an ein Unternehmen, das sich um die Verwertung kümmert. Altreifen dürfen nicht auf den normalen Haus- oder Gewerbemüll – sie müssen entsprechend dem Kreislaufwirtschaftsgesetzes nach klaren Regeln entsorgt oder verwertet werden. Pro Jahr fallen in Deutschland ca. 570.000 Tonnen Altreifen an – würde man diese Anzahl nebeneinanderlegen, würde die Reifenkette einmal um den Äquator reichen.

Sie sollten darauf achten, dass Ihre Werkstatt mit einem zertifizierten Altreifenentsorger zusammenarbeitet. Die zertifzierten Altreifenentsorger sortieren die Reifen sorgfältig und wählen die beste Verwertungsart je nach Zustand:

• Gute Reifen mit Restprofil werden in Länder mit weniger strengen Auflagen hinsichtlich der Mindestprofiltiefe exportiert

• Gute Reifen ohne Restprofil können runderneuert und damit einem zweiten Reifen zugeführt werden.

Altreifen, die dafür nicht mehr in Frage kamen, werden entweder thermisch verwertet, als Brennstoff vor allem in der Zementindustrie, oder aber zu feinem oder grobem Gummigranulat verarbeitet, dass wiederum für Dämmmatten, Sportplatzanlagen oder Dichtungen eingesetzt wird. So fügt sich jeder Altreifen an einen für ihn vorgesehenen Platz in der Wertstoffkette.

Illegale Altreifenentsorgungen nehmen zu
Seit einiger Zeit klagen Gemeinden und Kommunen über die zunehmende Zahl illegaler Altreifenentsorgungen. An Landstraßen und Feldwegen, in Waldstücken, auf Wiesen und an Bach- und Flussläufen häufen sich sogenannte wilde Deponien: rücksichtslos in der Umwelt abgeladene Altreifen. Dahinter stecken oft bloße Faulheit oder aber ans Kriminelle grenzendes Kalkül. Denn am Altreifen wollen oft dubiose Kleinunternehmer verdienen: Reifen, die sie nicht verkaufen können, werden achtlos weggeworfen. Für die fällige Entsorgung zahlt der Steuerzahler. Nicht wenige deutsche Gemeinden müssen für diesen Posten im Jahr bereits Aufwendungen in fünfstelliger Höhe bereitstellen.

Wie kann der Verbraucher mithelfen?
Für den Autofahrer kann die Devise nur lauten, darauf zu achten, dass seine Altreifen ausschließlich in die Hände seriöser Entsorgungsfachbetriebe gelangen. Werkstätten, Autohäuser und Reifenhändler arbeiten meist mit professionellen, zertifizierten Entsorgern zusammen. Wer ganz sicher gehen möchte, der fragt einfach nach. Möglich ist auch die direkte Abgabe, etwa an städtischen Betriebshöfen, die ebenfalls eine geringe Annahmegebühr erheben. Auch hier kann der Autofahrer aber sicher sein, dass seine Reifen den vorgesehenen Entsorgungsweg gehen und unsere Umwelt nicht belasten.

Ausblick in die Zukunft
Die Herausforderung der Altreifenentsorgung wird in der Zukunft an Bedeutung noch zunehmen, denn ein „Ersatz“ für den bewährten Reifen ist nicht in Sicht. Stattdessen wird es notwendig, neue Verwertungsmöglichkeiten zu finden. Die zertifizierten Entsorger und Verwerter arbeiten mit Hochdruck an neuen Verwertungsmöglichkeiten.

Über die Initiative Zare
Die Initiative Zare ist ein Zusammenschluss von 13 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle Zare-Partner sind auch Mitglied im BRV. Zare informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 18 Standorten decken die Zare-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

Die Partner der Initiative sind:
Allgemeine Gummiwertstoff und Reifenhandels GmbH, Bender Reifen Recycling GmbH, CVS Reifen GmbH, Danninger OHG Spezialtransporte, Hartung Speditions-, Handels- und Transport GmbH, HRV GmbH, KARGRO B.V., KURZ Karkassenhandel GmbH, Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH, REIFEN DRAWS GmbH, Reifengruppe Ruhr / RGR, REIFEN OKA, Reifen Recyclingbetrieb Brenz GmbH

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Bildunterschrift 1:
Initiative ZARE – gemeinsam für eine saubere Umwelt

Abbildung: zare_standortkarte_illegale-reifenentsorfgung.jpg
Bildunterschrift 2:
Die Standort-Karte „illegale Altreifenentsorgung in Deutschland“

Illegale Altreifenentsorgung – kein Kavaliersdelikt und teuer dazu

Bonn, 12.07.2018 Für die Entsorgung von Altreifen gibt es rechtliche Vorschriften: sie müssen von speziellen Entsorgungsfachbetrieben wieder verwertet oder fachmännisch entsorgt werden. Wirft man sie einfach in die Natur, handelt man illegal und macht sich strafbar. Obwohl es dafür teils hohe Bußgelder gibt, kommt es nahezu täglich vor, dass illegal abgelegte Altreifen in Wald, Flur und Flüssen aufgefunden werden. Ein großes Ärgernis, denn die Kommune und damit jeder Steuerzahler muss die Kosten für die Entsorgung tragen.

Hochwertige Reifen mit einem guten Profil sind wichtig für die Sicherheit beim Fahren. Denn das Reifenprofil ermöglicht den perfekten Grip auf der Straße. Ist der Reifen abgefahren und die Profiltiefe geringer als 1,6 mm muss er ausgetauscht werden. So fallen jährlich rund 570.000 Tonnen Altreifen in Deutschland an. Würde man die Reifen alle nebeneinander legen, käme man damit einmal um den Äquator.

Seit Jahrzehnten werden Altreifen recycelt, aber die Zahl der Altreifen übersteigt bei weitem den Bedarf an Recycling-Produkten. Der Altreifenberg wächst und wächst, nicht nur bei den Entsorgungsfachbetrieben auch auf wilden Deponien nimmt die Anzahl der Altreifen immer mehr zu.

Illegale Entsorgung nimmt zu
Gibt man einen Altreifen bei einer Kfz-Werkstatt oder beim örtlichen Wertstoffhof ab, dann kostet das drei bis vier Euro. Manchen Autofahrern ist das offenbar zu teuer, denn immer wieder werden ausgediente Autoreifen einfach irgendwo in der Landschaft deponiert. Aber auch „fliegende Altreifenhändler“ entsorgen die Reifen, die sie bei Kfz-Werkstätten abholen, nicht immer legal. Vor kurzem wurde in einem Wald in Niedersachsen 150 Altreifen gefunden, deren Herkunft zurückverfolgt werden konnte. Die Reifen enthielten noch Namen und Autokennzeichen und stammten nachweislich aus einer Hamburger Kfz-Werkstatt. Dort waren sie aber, laut Werkstattbetreiber, „ordnungsgemäß“ von einem „fliegenden Altreifenhändler“ abgeholt worden. Der Entsorger hat die Altreifen dann offenbar in den Wald gekippt, statt sie zur Deponie zu bringen. Die GfA-Mitarbeiter sammeln die Altreifen jetzt ein und führen sie der korrekten Entsorgung zu. Der mutmaßliche Verursacher, nämlich der Entsorgungsbetrieb, trägt die Kosten.

In einem Wald in Nordrhein-Westfalen waren 50 Altreifen mitten auf einen Waldweg gekippt worden, das stellt zusätzlich zum Entsorgungsdelikt auch noch ein Sicherheitsrisiko dar: Rettungskräfte hätten Waldarbeiter oder Spaziergänger im Falle eines Unfalls nicht erreichen können.

Fast täglich werden irgendwo in Deutschland auf wilden Deponien in Waldstücken, an Landstraßen, auf Feldwegen oder in Flussläufen illegal abgelegte Reifen aufgefunden – in unterschiedlichen Mengen, mal nur drei oder vier manchmal eine ganze Lastwagenladung voll.

Da die Altreifen nicht verrotten und die Landschaft verschandeln, können sie nicht einfach liegen bleiben, sondern müssen auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt werden. Die Kommunen sind für das Entfernen dieser illegal abgeladenen Reifen verantwortlich und die Allgemeinheit trägt die Kosten dafür.

Saftige Strafen
Da die Kommunen nicht auf den hohen Kosten sitzen bleiben wollen, wird diese Art derAltreifenentsorgung polizeilich verfolgt. Zeugen werden aufgefordert sich zu melden und liefern manchmal Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen. Wird der Täter ausfindig gemacht, muss er mit saftigen Strafen rechnen. Die Höhe des Bußgeldes ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Für das Ablegen von ein bis fünf Reifen beträgt die Strafe in den meisten Bundesländern zwischen 75 und 330 Euro. Für mehr als fünf Reifen bezahlt man in der Regel bis zu 2.500 Euro Strafe. Teurer wird es in Niedersachsen: Dort kosten schon ein bis fünf illegal abgelegte Reifen bis zu 1.000 Euro. Und größere Mengen werden mit bis zu 25.000 Euro geahndet. Auch Mecklenburg-Vorpommern verlangt hohe Geldstrafen, besonders bei größeren Mengen Altreifen.
Besser ist es in jedem Fall, seine Altreifen in der Kfz-Werkstatt abzugeben, die sie von einem zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb abholen lässt.

Die Standort-Karte der illegalen Altreifenentsorgung
Einen Einblick zur aktuellen Lage der illegalen Altreifenentsorgung in Deutschland zeigt die Standort-Karte der Initiative Zare (Zertifizierte Altreifen-Entsorger). Kontinuierlich werden Meldungen illegaler Altreifenentsorgungen oder Reifenbrände aus den bundesweiten Lokalmedien gesammelt. In stark besiedelten Gebieten wie dem Ruhrgebiet oder Rhein/Main treten besonders viele Fälle auf.

Problem mit der erneuten Verwertung
Die Runderneuerung war jahrzehntelang eine nachhaltige Verwertung und lässt nun durch den vermehrten Import billiger Neureifen aus Fernost zunehmend nach. Wenn ein neuer Reifen genauso billig zu haben ist wie ein runderneuerter, sinkt die Nachfrage an letzterem und die Runderneuerungsbetriebe produzieren langfristig weniger. Im Lkw-Reifenbereich konnte diese Entwicklung durch die DeMinimis-Förderung gestoppt werden.

Verwertung von Altreifen
Neben der Runderneuerung gibt es noch viele andere Möglichkeiten der Wiederverwertung von Altreifen. Aufgrund des hohen Heizwertes (9,0 kWh/kg) eignen sich Reifen gut als Heizmaterial. Etwa 50 Prozent der Altreifen werden deshalb thermisch verwertet, d. h. sie werden geschreddert und in Zementwerken verbrannt, wobei der Stahlanteil auch noch als Ersatz für das Eisenerz dient.

Die anderen 50 Prozent der Altreifen werden stofflich verwertet, d. h. sie werden von zertifizierten Recyclingbetrieben recycelt. Dabei werden sie in ihre Hauptbestandteile zerlegt: 67% Gummi, 18% Stahl, 14% Textil und 1% Reststoffe. Alle Bestandteile können wiederverwertet werden. Aus dem Gummianteil wird hauptsächlich Gummigranulat hergestellt und zur Modifizierung von Asphalt und Bitumen eingesetzt. Auch Sportböden, Kunstrasenplätze, Fallschutzmatten und Isomatten werden daraus hergestellt. Das Gummigranulat kann auch partiell devulkanisiert werden und wird dann als Recycling-Material der Reifenmischung für die Herstellung von neuen Reifen zugesetzt.

Über die Initiative Zare
Die Initiative Zare ist ein Zusammenschluss von 13 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle Zare-Partner sind auch Mitglied im BRV. Zare informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 18 Standorten decken die Zare-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

Die Partner der Initiative sind:
Allgemeine Gummiwertstoff und Reifenhandels GmbH, Bender Reifen Recycling GmbH, CVS Reifen GmbH, Danninger OHG Spezialtransporte, Hartung Speditions-, Handels- und Transport GmbH, HRV GmbH, KARGRO B.V., KURZ Karkassenhandel GmbH, Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH, REIFEN DRAWS GmbH, Reifengruppe Ruhr / RGR, REIFEN OKA, Reifen Recyclingbetrieb Brenz GmbH

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Abbildung: zare_standortkarte_illegale-reifenentsorfgung.jpg
Bildunterschrift 1:
Die Standort-Karte „illegale Altreifenentsorgung in Deutschland“

Abbildung: gruene_wiesen_mit_altreifen.jpg
Bildunterschrift 2:
Grüne Wiesen mit Altreifen: Dürfen nicht zur Gewohnheit werden.
Bildnachweis: © UsedomCards.de – Fotolia.com

Zare auf The Tire Cologne: Gegenwart und Zukunft der Altreifenentsorgung

Bonn, 13.06.2018 Gegenwart und Zukunft der Altreifenentsorgung lagen am Gemeinschaftsstand der Initiative Zare und der zertifizierten Entsorgungsbetriebe Bender Reifen Recycling, CVS Reifen, Kurz Karkassenhandel, MRH Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft sowie Reifen Draws eng beieinander. Höhepunkt der gemeinsamen Messeaktivitäten war die Podiumsdiskussion, auf der Wissenschaftler, Entsorger und Vertreter des Handels darüber debattieren, wie die Branche die Altreifenentsorgung künftig organisieren kann.

Die Premiere der The Tire Cologne vom 29.05. bis 01.06.2018 in Köln war die beste Plattform für die Botschaft der Initiative Zare und ihrer Partner. Wenn nur ein Bruchteil der rund 16.000 Fachbesucher für das Thema „nachhaltige Altreifenentsorgung“ sensibilisiert wurde, ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Am Stand wurden auch zahllose Gespräche geführt und daran erinnert, dass die umweltfreundliche Entsorgung von Altreifen eine wichtige Aufgabe ist, zu der jeder Einzelne seinen Beitrag leistet.

Sinkende Nachfrage nach Altreifen
Derzeit beklagen die Altreifenentsorger einen „Entsorgungsstau“: Sie werden die Altreifen nicht mehr los, der Berg wächst und wächst. Verwertungsmöglichkeiten gibt es: Reifen können runderneuert, als industrieller Brennstoff verwendet oder aber zu stofflichen Gummimehl oder Granulat verarbeitet werden. Doch die Nachfrage in den einzelnen Kanälen sinkt. Mit diesem Rückgang häufen sich die Nachrichten über „wilde Deponien“ und illegale Entsorgungen.

Gummimodifizierter Asphalt als „Staulöser“
Um mögliche Lösungsmöglichkeiten zu erörtern, fand am Recycling Forum daher am 31.05.2018 eine Podiumsdiskussion statt. Ein interessanter Ansatz wurde den Zuhörern dann auch vorgestellt: Käme Gummimehl auf breiter Ebene im Straßenbau zum Einsatz, könnte damit nicht nur ein großer Anteil der jährlich anfallenden Altreifen einer neuen Verwendung zugeführt werden, auch das Straßennetz würde davon profitieren: Studien zeigen, dass gummimodifizierter Asphalt haltbarer und leiser ist als herkömmlicher Asphalt. Zwei Fliegen mit einer Klappe?

Die Initiative Zare wird sich weiterhin für die seriöse, nachhaltige Altreifenentsorgung stark machen. Sicher gibt es in zwei Jahren, wenn die nächste Ausgabe der The Tire Cologne startet, neue Erkenntnisse.

Über die Initiative Zare
Die Initiative Zare ist ein Zusammenschluss von 13 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle Zare-Partner sind auch Mitglied im BRV. Zare informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 18 Standorten decken die Zare-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

Die Partner der Initiative sind:
Allgemeine Gummiwertstoff und Reifenhandels GmbH, Bender Reifen Recycling GmbH, CVS Reifen GmbH, Danninger OHG Spezialtransporte, Hartung Speditions-, Handels- und Transport GmbH, HRV GmbH, KARGRO B.V., KURZ Karkassenhandel GmbH, Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH, REIFEN DRAWS GmbH, Reifengruppe Ruhr / RGR, REIFEN OKA, Reifen Recyclingbetrieb Brenz GmbH

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Abbildung: Gemeinschaftsstand der Initiative ZARE
Bildunterschrift 1:
Die Zare-Partner auf dem Gemeinschaftsstand der Initiative Zare.
V.l.n.r.: Andreas Döring und Hanna Schöberl (Kurz Karkassenhandel GmbH), Osman Dede (CVS Reifen GmbH), Manfred Draws (Reifen Draws GmbH), Cordula Plohl (CGW GmbH), Jürgen Bender (Bender Reifen Recycling GmbH), Danny Schwalbe und Willi Albert (Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH)

Abbildung: Podiumsdiskussion der Initiative ZARE
Bildunterschrift 2:
Die Podiumsdiskussion der Initiative Zare.
V.l.n.r.: Hanna Schöberl (Kurz Karkassenhandel GmbH), Danny Schwalbe (Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH), Yorick M. Lowin (Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.), Peter Lüdorf (Gummi Berger – Hans Berger KG), Dr.-Ing. Stefan Hoyer (Technische Universität Chemnitz; Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Fachgruppe Extrusionstechnologien und Recycling)

Zare auf The Tire Cologne: Geballtes Know-how rund um den Altreifen

Bonn, 12.04.2018 Vom 29.05. bis zum 01.06.2018 öffnet The Tire Cologne – Die internationale Messe für die Reifenbranche zum ersten Mal ihre Pforten. Die Fachveranstaltung für Reifen, Räder und Felgen präsentiert auf rund 70.000 Quadratmetern Innovationen vom Werkstattbedarf bis hin zur Altreifenentsorgung. Ein Pflichttermin für die Initiative Zare, die auf ihrem Stand C-025 in Halle 9 mit einem abwechslungsreichen Programm aufwartet.

Für die Premiere hat sich die Initiative geballte Reifenkompetenz als Mitstreiter gesichert: Auf dem Gemeinschaftsstand sind neben der Zare auch die zertifizierten Entsorgungsbetriebe Bender Reifen Recycling, CVS Reifen, Kurz Karkassenhandel, MRH Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft sowie Reifen Draws vertreten. Gemeinsam wird man den Besuchern nicht nur Fragen zum Thema Altreifenentsorgung und -verwertung beantworten und kompetente Dienstleistungen anbieten, sondern auch jede Menge Anschauungsmaterial und ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen.

Höhepunkt des Messeauftritts der Zare ist die Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 31.05.2018, um 12 Uhr. Mit Vertretern aus Verbänden, Entsorgung, Industrie und Politik wird hier offen über die „Zukunft Altreifen“ diskutiert. Die Altreifenentsorgung ist eine wichtige ökologische Herausforderung. Der Altreifenberg wächst und wächst. Jährlich fallen allein in Deutschland über 570.000 Tonnen Altreifen an – und die Entsorgungsbetriebe stoßen an ihre Grenzen, weil u. a. die Nachfrage nach runderneuerten Reifen oder Gummigranulat sinkt. Um zu verhindern, dass uns der Berg über den Kopf wächst und wilde Deponien überhand nehmen, muss das bisherige System überdacht und erneuert werden. Die Zare erwartet eine spannende, erkenntnisreiche Diskussion mit wichtigen Anregungen und hofft auf zahlreichen Besuch.

Über die Initiative Zare
Die Initiative Zare ist ein Zusammenschluss von 13 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle Zare-Partner sind auch Mitglied im BRV. Zare informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 18 Standorten decken die Zare-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

Die Partner der Initiative sind:
Allgemeine Gummiwertstoff und Reifenhandels GmbH, Bender Reifen Recycling GmbH, CVS Reifen GmbH, Danninger OHG Spezialtransporte, Hartung Speditions-, Handels- und Transport GmbH, HRV GmbH, KARGRO B.V., KURZ Karkassenhandel GmbH, Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH, REIFEN DRAWS GmbH, Reifengruppe Ruhr / RGR, REIFEN OKA, Reifen Recyclingbetrieb Brenz GmbH

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Abbildung: ZARE Messestand
Bildunterschrift 1: Die Initiative Zare ist Aussteller auf der The Tire Cologne.

Engpässe bei der Altreifenverwertung

Bonn, 05.02.2018 Wovor Entsorgungsbetriebe und Experten aus der Reifenbranche seit gut einem Jahr warnen, ist nun Realität: Der Altreifenberg wächst immer weiter, weil die Zahl der Altreifen den derzeitigen Bedarf bei den verwertenden Betrieben übersteigt. Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig an einer Lösung des Problems wird gearbeitet…

Wie entsorgt man die große Menge der Altreifen? Man kann sie – sofern sie noch über ausreichend Profil verfügen – ins Ausland exportieren, sie runderneuern, als industriellen Brennstoff verwerten oder zu Gummigranulat verarbeiten. Vier gute und sinnvolle Methoden, dennoch stößt die Altreifenentsorgung im Moment an ihre Grenzen. Kein Wunder bei einer Zahl von ca. 570.000 Tonnen Altreifen jährlich allein in Deutschland.

Hintergründe des Verwertungsstaus
Aber was verursacht diesen Recyclingstau? Die Vielzahl unterschiedlicher, vor allem großer Gebrauchtreifen, wie sie etwa bei SUVs gebräuchlich sind, erweist sich beim Export zunehmend als problematisch. Für viele Pneus existiert in den gängigen Abnahmeländern einfach kein Markt. Bei den runderneuerten Reifen wirkt sich der zunehmende Import billiger Neureifen aus Fernost nachteilig auf die hiesige Nachfrage nach Karkassen aus. Viele Kunden denken nicht an die Qualität, sehen nur den Preis. Die Rechnung ist einfach: Warum einen „gebrauchten“ Reifen nehmen, wenn man für den gleichen oder sogar einen geringeren Betrag einen neuen haben kann? Das Sinken der Nachfrage führt dazu, dass die Runderneuerungsbetriebe weniger Reifen produzieren und demnach auch weniger Altreifen benötigen. Auf lange Sicht wird sich dieses Problem noch potenzieren, denn die günstigen Importreifen sind meist gar nicht für die spätere Runderneuerung geeignet.

Annahmestopp: Kapazität ausgeschöpft
Auch andere Verwertungsbetriebe, z. B. Zementwerke, die einer der wichtigsten Abnehmer für Altreifen sind, gehen immer mehr dazu über, Annahmestopps zu verhängen oder die Annahmemengen zu beschränken. An Brennstoffen existiert kein Mangel, die Fabriken sind allerdings nicht auf Altreifen angewiesen und können auf andere Brennstoffe zurückgreifen. Bleiben noch die Granulierbetriebe, doch auch die sind längst am Limit angelangt. So attraktiv Gummigranulat als Werkstoff auch ist, sein Einsatz ist noch begrenzt. Es fallen also weitaus mehr Altreifen an, als Gummigranulat benötigt wird, mit dem Ergebnis, dass Altreifenentsorger auch hier zunehmend vor verschlossenen Pforten stehen.

Wilde Deponien nehmen zu
Eine Folge dieser Entwicklung: Die schwarzen Schafe, die es leider überall gibt und die weder die Geduld haben, auf eine Besserung der Lage zu warten noch die Möglichkeiten, nach Alternativen zu suchen, laden die für sie wertlosen Reifen kurzerhand auf wilden Deponien ab. In Waldstücken, an Landstraßen, auf Feldwegen oder in Bach- und Flussläufen verschandeln sie dann die Umwelt und müssen auf Kosten des Steuerzahlers geborgen werden. Die Gemeinden können ein Lied davon singen.

Zare: Mit guten Ideen und Tatkraft gegen den Verwertungstau
Die zertifizierten Altreifenentsorger haben nun die Aufgabe, schnellstmöglich neue Absatzwege zu finden. Schon jetzt steht fest, dass sich Transportwege verlängern und die Verwertungskosten durch die Verknappung der Kapazitäten weiter steigen werden. Aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung und perfekter Vernetzung sind die Zare-Partner jedoch dazu in der Lage, auch weiterhin für eine ordnungsgemäße Entsorgung der Altreifen zu sorgen: Hier zeigt sich wieder einmal, dass Professionalität unabdingbare Voraussetzung ist, um die Altreifenentsorgung zu bewerkstelligen. Gemeinsam wird mit Nachdruck daran gearbeitet, den Entsorgungsstau zu lösen und den Altreifenberg abzubauen. An guten, zukunftsorientierten Lösungsvorschlägen mangelt es nicht, sie müssen jetzt nur möglichst zügig umgesetzt werden.

Über die Initiative Zare
Die Initiative Zare ist ein Zusammenschluss von 14 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle Zare-Partner sind auch Mitglied im BRV. Zare informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 19 Standorten decken die Zare-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

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Abbildung 1: standortkarte_illegale_altreifenentsorgung-in-deutschland_web
Bildunterschrift 1: Die Standort-Karte „illegale Altreifenentsorgung in Deutschland“

Abbildung 2: gruene_wiesen_mit_altreifen_bald_ein_gewohntes_bild_web
Bildunterschrift 2: Grüne Wiesen mit Altreifen: Bald ein gewohntes Bild?
Bildnachweis: © Karina Baumgart – Fotolia.com

Illegale Altreifenentsorgung ist kein Kavaliersdelikt

Bonn, 24.10.2017      Es ist wieder soweit: Die Sommerreifen müssen runter, die Winterreifen montiert werden. Für so manchen Reifen hat das letzte Stündlein geschlagen und es bleibt nur noch die Entsorgung. Pro Reifen fallen bei Abgabe in der Kfz-Werkstatt oder der Kommune ca. drei bis vier Euro an. Für einige Autofahrer offensichtlich schon zu viel: Sie laden ihre Reifen kurzerhand in der Landschaft ab. Doch illegal entsorgte Altreifen belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch die Haushaltskassen. Ihre Bergung und Entsorgung zahlt die Allgemeinheit und viele Gemeinden ächzen unter dieser finanziellen Last, die immer größer wird. Um dem entgegenzuwirken, werden mittlerweile hohe Bußgelder erhoben: Die illegale Altreifenentsorgung ist längst kein Kavaliersdelikt mehr …

Millionen von Altreifen müssen Jahr für Jahr entsorgt werden. In einer fast lückenlosen Verwertungskette kann jeder von ihnen einer neuen Bestimmung zugeführt werden: Runderneuerung, Export, stoffliche oder thermische Wiederverwertung garantieren, dass uns der Altreifenberg nicht über den Kopf wächst. Gäbe es diese verschiedenen Recycling-Methoden nicht, hätten wir ein ernstes Problem: Gummi verrottet nicht und ein Reifen überdauert mehrere Jahrhunderte. Doch die Voraussetzung für das fachgerechte Recycling ist die Übergabe der Altreifen in kompetente Entsorgerhände.

Das reine Gewissen ist nicht teuer
Einen Altreifen an den Reifenhändler abzugeben, der ihn an einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb weiterleitet, ist ausgesprochen preisgünstig. Vor allem im Vergleich zu dem Bußgeld, das droht, wenn man sich bei der illegalen Altreifenentsorgung erwischen lässt. Dann kann es richtig teuer werden. Der Grund: Die Kommunen müssen die Kosten, die für die Bergung und Entsorgung der Reifen anfallen, aus der eigenen Tasche bezahlen. Das bedeutet, dass letztlich jeder Steuerzahler für die Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit Einzelner zur Kasse gebeten wird. In manchen Gemeinden sind die sogenannten wilden Deponien, auf denen sich neben alten Autoreifen auch noch anderer Unrat türmt, zu einem echten wirtschaftlichen Problem geworden, der die notorisch klammen Haushalte belastet. Um dem entgegenzuwirken, werden mittlerweile empfindliche Bußgelder erhoben.

Die Bundesländer bitten zur Kasse
Die Höhe der Strafen ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Schon die illegale Entsorgung eines einzelnen Reifens kann mit bis zu 300 Euro zu Buche schlagen. Wer große Mengen von Altreifen ablädt, wird sogar mit Bußgeldern im vierstelligen Bereich zur Kasse gebeten. Richtig teuer ist die Umweltsünde in Niedersachsen: Dort zieht die Entsorgung von fünf Reifen unter Umständen bereits ein Bußgeld von 1.000 Euro nach sich. Aber auch in Sachsen, Bremen oder Rheinland-Pfalz hagelt es gesalzene Bußgelder. Werden illegal abgeladene Altreifen entdeckt, wird in der Regel sofort die Polizei eingeschaltet, die dann die Ermittlungen aufnimmt. Zeugenaussagen können genauso auf die Spur des Übeltäters führen wie Reifenabdrücke etc. Eigentlich gibt es keinen Grund, dieses Risiko einzugehen. Wer seinen Reifen beim Wechsel der Kfz-Werkstatt überlässt, ist auf der sicheren Seite.

Allerdings sollte man als Endverbraucher dafür Sorge tragen, dass es sich um einen seriösen Vertreter seiner Zunft handelt. Darüber gibt etwa die BRV-Zertifizierung Auskunft: Wer sie erhält, hat den Nachweis erbracht, dass er bei der Reifenentsorgung ganz im Sinne der Nachhaltigkeit agiert.

Über die Initiative ZARE

Die Initiative ZARE ist ein Zusammenschluss von 16 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle ZARE-Partner sind auch Mitglied im BRV. ZARE informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 23 Standorten decken die ZARE-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

Quelle:
Bußgeldkatalog 2017 – Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.

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Illegale Altreifenentsorgung: Saftige Strafen für Umweltsünder

Bonn, 17.10.2017      Illegal entsorgte Altreifen belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch die Haushaltskassen. Ihre Bergung und Entsorgung zahlt meist die Allgemeinheit. Viele Gemeinden ächzen unter dieser finanziellen Last, die immer größer wird. Um dem entgegenzuwirken, werden mittlerweile hohe Bußgelder erhoben. Die illegale Altreifenentsorgung ist längst kein Kavaliersdelikt mehr …

Millionen von Altreifen müssen Jahr für Jahr entsorgt werden. In einer fast lückenlosen Verwertungskette kann jeder von ihnen einer neuen Bestimmung zugeführt werden. Gäbe es die verschiedenen Recycling-Methoden nicht, hätten wir ein ernstes Problem: Gummi verrottet nicht und ein Reifen überdauert mehrere Jahrhunderte. Damit uns der Reifenberg nicht über den Kopf wächst und jeder Altreifen den richtigen Weg geht, muss er in kompetente Hände übergeben werden. An dieser Stelle kommen Entsorgungsbetriebe, aber auch Werkstätten und Reifenhändler ins Spiel, denn sie tragen letztlich die Verantwortung dafür, dass jeder Reifen die richtige Behandlung erfährt.

Altreifenentsorgung ist ein gutes Geschäft
Die Altreifenentsorgung ist ein wichtiger Teil ihres Geschäfts. Für die Annahme eines Altreifens können drei bis vier Euro erhoben werden, ein Betrag, der sich während der Reifenwechselsaisons im Frühjahr und Herbst summiert. Mit dieser Entsorgungsgebühr kann ein zertifizierter Altreifenentsorger problemlos beauftragt werden. Reifen liefern einen wertvollen Rohstoff: Entweder in der stofflichen Verwertung, wo sie zu Gummigranulat verarbeitet werden, das etwa im Straßenbau zum Einsatz kommt, oder in der thermischen Verarbeitung, wo sie Energie liefern und teurere Brennstoffe ersetzen. Dazu beizutragen, dass diese Verwertungskette nicht reißt, ist demnach nicht nur aus ökologischer Sicht sinnvoll, sondern auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Illegal entsorgte, sprich in der Landschaft abgeladene Reifen, kosten bares Geld, denn die Kommunen müssen Bergung und Entsorgung aus der eigenen Tasche bezahlen. Das bedeutet, dass letztlich jeder Steuerzahler für die Gleichgültigkeit und Gedankenlosigkeit Einzelner zur Kasse gebeten wird. In manchen Gemeinden sind die sogenannten wilden Deponien, auf denen sich neben alten Autoreifen auch noch anderer Unrat türmt, zu einem echten wirtschaftlichen Problem geworden, der die notorisch klammen Haushalte belastet. Um dem entgegenzuwirken, werden mittlerweile empfindliche Bußgelder erhoben.

Die Bundesländer bitten zur Kasse
Die Höhe der Strafen ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Schon die illegale Entsorgung eines einzelnen Reifens kann mit bis zu 300 Euro zu Buche schlagen. Wer große Mengen von Altreifen ablädt, wird sogar mit Bußgeldern im vierstelligen Bereich zur Kasse gebeten. Richtig teuer ist die Umweltsünde in Niedersachsen: Dort kann schon die Entsorgung von fünf Reifen ein Bußgeld von 1.000 Euro nach sich ziehen. Wer mit größeren Mengen erwischt wird, den erwartet eine Strafe von bis zu 25.000 Euro. Aber auch in Sachsen, Bremen oder Rheinland-Pfalz hagelt es gesalzene Bußgelder. Werden illegal abgeladene Altreifen entdeckt, wird in der Regel sofort die Polizei eingeschaltet, die dann die Ermittlungen aufnimmt. Zeugenaussagen können genauso auf die Spur des Übeltäters führen wie Reifenabdrücke etc. Eigentlich gibt es keinen Grund, dieses Risiko einzugehen – oder sich durch Gedankenlosigkeit am illegalen Treiben solcher Umweltsünder zu beteiligen.

Seriöse Entsorger wählen, eigenen Ruf schützen
Reifenfach-, Autohändler und Kfz-Werkstätten, die ihre Altreifen an Entsorgungsbetriebe abgeben, sind nicht von der Verantwortung entbunden. Sie sollten sich vergewissern, dass der Partner, mit dem sie zusammenarbeiten, vom Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. (BRV) zertifiziert ist. Viele Unternehmer, die sich „Entsorger“ nennen, wollen nämlich lediglich ihr Stück vom Kuchen namens „Altreifenentsorgung“ abhaben. Alle Reifen, die sich nicht mit geringem Aufwand in bares Geld umwandeln lassen, werden von ihnen in Waldstücken, an Feldwegen, Flussläufen oder abgelegenen Parkplätzen abgeladen, wo sie der Umwelt schaden und den Gemeinden auf der Tasche liegen. Wer etwas auf seinen guten Namen als Unternehmer hält und sich für Nachhaltigkeit einsetzt, sollte daher genau darauf achten, dass er mit solchen Geschäftsgebaren nicht in Verbindung gebracht wird.

Über die Initiative ZARE

Die Initiative ZARE ist ein Zusammenschluss von 16 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle ZARE-Partner sind auch Mitglied im BRV. ZARE informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 23 Standorten decken die ZARE-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

Die Partner der Initiative sind:

Allgemeine Gummiwertstoff und Reifenhandels GmbH, Bender Reifen Recycling GmbH, Containertransporte Wesseler GmbH, CVS Reifen GmbH, Danninger OHG Spezialtransporte, Hartung Speditions-, Handels- und Transport GmbH, HRV GmbH, KARGRO B.V., KURZ Karkassenhandel GmbH, Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH, REG Reifen-Entsorgungsgesellschaft mbH, REIFEN DRAWS GmbH, Reifengruppe Ruhr / RGR, Reifen Günay GmbH, REIFEN OKA, Reifen Recyclingbetrieb Brenz GmbH

Quelle:
Bußgeldkatalog 2017 – Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.

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Altreifen in die richtigen Hände!

Bonn, 26.09.2017      Der Sommer neigt sich dem Ende, die Reifensaison steht bevor. Im Oktober gilt es für alle Sommerreifenbesitzer, auf Winterreifen umzusteigen – und dafür rechtzeitig einen Termin zu vereinbaren. Eine gute Gelegenheit, sich beim Reifenhändler oder der Kfz-Werkstatt des Vertrauens zu erkundigen, wie dort die Altreifenentsorgung gehandhabt wird. Denn die Reifenwechsel-Zeit ist auch die Zeit, in der unzählige Altreifen in Waldstücken, an Feldwegen, auf Parkplätzen und Flussläufen abgeladen werden. Die Berichte über solche illegalen Altreifenentsorgungen häufen sich. Es ist ein Ärgernis, das die Allgemeinheit mit ihren Steuergeldern teuer bezahlen muss, da die Umweltsünder meist unentdeckt bleiben. Dem Verbraucher bleibt nur eine Möglichkeit, mitzuhelfen: Er muss sicherstellen, dass er es mit seriösen, nachhaltig handelnden Betrieben zu tun hat, wenn es um Reifen geht.

Rund 570.000 Tonnen Altreifen überschreiten in Deutschland jährlich ihr „Verfallsdatum“. Diese Zahl verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass jeder Reifen seinen Platz in der lückenlosen Verwertungskette findet. Es gibt verschiedene Methoden, einen Altreifen wiederzuverwenden: Bei der Runderneuerung wird die abgefahrene Lauffläche durch eine neue ersetzt, der so entstandene runderneuerte Reifen gelangt wieder in den Verkehr. Reifen, die keine Beschädigungen aufweisen, können außerdem in Länder exportiert werden, in denen die vorherrschenden Straßenverhältnisse keine hohen Geschwindigkeiten erlauben und es keine gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe gibt. Wenn auch das nicht in Frage kommt, werden die Altreifen in der sogenannten thermischen Verwertung als industrieller Brennstoff verwendet oder aber zu Gummimehl oder -granulat verarbeitet, einem Rohstoff, der auf vielfältige Art und Weise Anwendung findet, etwa im Straßenbau oder bei der Herstellung von Dichtungsmitteln.

Wie erkennt man den seriösen Altreifenentsorger?
Voraussetzung dafür, dass jeder Altreifen seiner Bestimmung zugeführt wird, ist die kompetente Begutachtung durch einen Fachmann. Doch der muss den Reifen dazu erst einmal in die Hände bekommen. Seriöse, durch den Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. (BRV) zertifizierte Altreifenentsorger verfügen nicht nur über das Know-how, sondern auch über die zur Verwertung nötigen Anlagen und die entsprechenden geschäftlichen Kontakte. Da gerade während der Reifenwechselsaisons im Frühjahr und Herbst viel zu tun ist, versuchen auch einige schwarze Schafe sich ihr Stück vom Kuchen zu sichern. Ihr Geschäftsmodell besteht darin, Altreifen in großen Mengen zu günstigen Konditionen abzunehmen und exportfähige Exemplare mit Gewinn weiterzuverkaufen. Den für sie wertlosen Rest laden sie kurzerhand illegal in der Landschaft ab. Die mitunter hohen Kosten für die Entsorgung trägt in der Regel Allgemeinheit, da die Umweltsünder nur selten ermittelt werden können. Dass die Länder diese illegalen Entsorgungen längst nicht mehr wie Kavaliersdelikte behandeln, zeigt ein Blick auf die erhobenen Bußgelder: In Niedersachsen schlägt die Entsorgung von fünf Reifen mit 5.000 Euro zu Buche. Man muss den schwarzen Schafen konsequent die Geschäftsgrundlage entziehen, indem man ihnen keine Reifen mehr anvertraut.

Information und Aufklärung
Daher ist es wichtig, dass sich auch Kunden bei Werkstätten und Reifenhändlern informieren, ob diese mit einem zertifizierten Altreifenentsorger zusammenarbeiten. Wissen die Betriebe, ob bei ihrem Partner eine BRV-Zertifizierung vorliegt, die garantiert, dass übergebene Altreifen nachhaltig und fachgerecht entsorgt werden? Oder wird bei der Altreifenentsorgung eher nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn!“ verfahren?  Eine solche Geschäftsphilosophie sollten Verbraucher nicht länger unterstützen, sondern sich konsequent nach einem anderen Dienstleister umsehen. Jeder Einzelne muss Verantwortung für die Umwelt übernehmen und Umweltsündern klarmachen, dass er ihr Verhalten nicht tolerabel ist. Vielleicht hilft der Gedanke an die eigenen, vergeudeten Steuergelder, die demnächst wieder für die Bergung von Altreifen anstatt für sinnvolle Maßnahmen aufgewendet werden.

Wer sich über Altreifenentsorgung informieren möchte, der kann sich auf der Website der Initiative ZARE einen handlichen Flyer als PDF herunterladen, auf dem alles Wesentliche zum Thema kurz und prägnant zusammengefasst ist. Auf der Seite findet er außerdem viele weitere Informationen, z. B. die gesammelten Meldungen über Altreifenentsorgungen aus dem gesamten Bundesgebiet.

Über die Initiative ZARE

Die Initiative ZARE ist ein Zusammenschluss von 16 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle ZARE-Partner sind auch Mitglied im BRV. ZARE informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 23 Standorten decken die ZARE-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

Die Partner der Initiative sind:

Allgemeine Gummiwertstoff und Reifenhandels GmbH, Bender Reifen Recycling GmbH, Containertransporte Wesseler GmbH, CVS Reifen GmbH, Danninger OHG Spezialtransporte, Hartung Speditions-, Handels- und Transport GmbH, HRV GmbH, KARGRO B.V., KURZ Karkassenhandel GmbH, Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH, REG Reifen-Entsorgungsgesellschaft mbH, REIFEN DRAWS GmbH, Reifengruppe Ruhr / RGR, Reifen Günay GmbH, REIFEN OKA, Reifen Recyclingbetrieb Brenz GmbH

Quelle:
Bußgeldkatalog 2017 – Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.

Wohin mit den Altreifen?

Bonn, 12.09.2017      Reifenhändlern, Kfz-Werkstätten mit Reifenservice und Autohäusern steht mit der kommenden Reifensaison wieder eine arbeits-, aber auch ertragreiche Zeit bevor. Umweltschützer, Städte und Gemeinden sehen ihr hingegen mit wachsender Anspannung entgegen: Denn unzählige Altreifen werden dann wieder in Waldstücken, an Feldwegen, auf Parkplätzen und Flussläufen abgeladen. Berichte über solche illegalen Altreifenentsorgungen häufen sich. Es ist ein Ärgernis, das die Allgemeinheit mit ihren Steuergeldern teuer bezahlen muss, da die Umweltsünder meist unentdeckt bleiben. Es hilft nur, an das Verantwortungsbewusstsein der Betriebe zu appellieren: Sie sollten genau wissen, wem sie Ihre Altreifen anvertrauen. 

Rund 570.000 Tonnen Altreifen überschreiten jährlich ihr „Verfallsdatum“. Diese Zahl verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass jeder Reifen seinen Platz in der lückenlosen Verwertungskette findet. Es gibt verschiedene Methoden, einen Altreifen wiederzuverwenden: die Runderneuerung, den Export in Länder, in denen die vorherrschenden Straßenverhältnisse keine hohen Geschwindigkeiten erlauben und es keine gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe gibt, die thermische Verwertung oder aber die Verarbeitung zu Gummimehl oder -granulat, einem Rohstoff, der auf vielfältige Art und Weise Anwendung findet.

Wie erkennt man den seriösen Altreifenentsorger?
Voraussetzung dafür, dass jeder Altreifen seiner Bestimmung zugeführt wird, ist die kompetente Begutachtung durch einen Fachmann. Doch der muss den Reifen dazu erst einmal in die Hände bekommen. Seriöse Altreifenentsorger verfügen nicht nur über das Know-how, sondern auch über die zur Verwertung nötigen Anlagen und die entsprechenden geschäftlichen Kontakte. Darüber, ob ein Entsorgungsbetrieb das in ihn gesetzte Vertrauen verdient, geben zum Beispiel die Partnerschaft mit der Initiative ZARE sowie die dafür erforderliche Zertifizierung durch den Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. (BRV) Aufschluss. Da gerade während der Reifenwechselsaisons im Frühjahr und Herbst viel zu tun ist, versuchen auch einige schwarze Schafe sich ihr Stück vom Kuchen zu sichern. Ihr Geschäftsmodell besteht darin, Altreifen in großen Mengen zu günstigen Konditionen abzunehmen und exportfähige Exemplare mit Gewinn weiterzuverkaufen. Den für sie wertlosen Rest laden sie kurzerhand illegal in der Landschaft ab. Die mitunter hohen Kosten für die Entsorgung trägt die Allgemeinheit, sofern der Umweltsünder nicht ermittelt werden kann, was erfahrungsgemäß jedoch nur selten gelingt. Dass die Länder diese illegalen Entsorgungen längst nicht mehr wie Kavaliersdelikte behandeln, zeigt ein Blick auf die erhobenen Bußgelder: In Niedersachsen schlägt die Entsorgung von fünf Reifen mit 5.000 Euro zu Buche. Die einzige Lösung: Man muss diesen schwarzen Schafen konsequent die Geschäftsgrundlage entziehen, indem man ihnen keine Reifen mehr anvertraut.

Information und Aufklärung
Daher ist es wichtig, dass sich sowohl Werkstätten, Reifenhändler und Autohäuser rechtzeitig auf die Suche nach einem vertrauenswürdigen Entsorger machen und sich genau informieren, wem Sie ihre Altreifen überantworten. Sie sollten sich unbedingt erkundigen, ob eine BRV-Zertifizierung vorliegt und ihre Altreifen nicht jedem übergeben, der mit einem Transporter vorfährt. Es gilt, Verantwortung zu übernehmen – für Umwelt und das Ansehen der Branche! – und auch auch Partner und Kunden über die Problematik aufzuklären. Die Initiative ZARE stellt dazu einen praktischen, handlichen  Flyer zur Verfügung, auf dem alles Wesentliche zum Thema kurz und prägnant zusammengefasst ist. Interessenten können ihn als PDF herunterladen oder per Fax gegen eine geringe Versandkostenpauschale bestellen.

Über die Initiative ZARE

Die Initiative ZARE ist ein Zusammenschluss von 16 im Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) zertifizierten Altreifenentsorgern, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für fachgerechtes Reifenrecycling in Deutschland zu stärken. Alle ZARE-Partner sind auch Mitglied im BRV. ZARE informiert den Autofahrer über die umweltgerechte Altreifenentsorgung. An 23 Standorten decken die ZARE-Partner Deutschland und die Niederlande nahezu flächendeckend ab.

Die Partner der Initiative sind:

Allgemeine Gummiwertstoff und Reifenhandels GmbH, Bender Reifen Recycling GmbH, Containertransporte Wesseler GmbH, CVS Reifen GmbH, Danninger OHG Spezialtransporte, Hartung Speditions-, Handels- und Transport GmbH, HRV GmbH, KARGRO B.V., KURZ Karkassenhandel GmbH, Mülsener Rohstoff- und Handelsgesellschaft mbH, REG Reifen-Entsorgungsgesellschaft mbH, REIFEN DRAWS GmbH, Reifengruppe Ruhr / RGR, Reifen Günay GmbH, REIFEN OKA, Reifen Recyclingbetrieb Brenz GmbH

Quelle: Bußgeldkatalog 2017 – Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V.