Ein erneuter Großbrand zeigt, wie hoch das Risiko bei der Lagerung großer Altreifenmengen ist: In der Nacht auf Sonntag (2. Februar 2026) kam es im Ortsteil Eyrichshof der Stadt Ebern (Landkreis Haßberge, Bayern) zu einem Feuer in einer Scheune, die von einem Reifenhändler als Lager angemietet worden war. Nach Medienberichten sollen sich dort bis zu 10.000 Reifen befunden haben.
Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit einem Großeinsatz. Laut dem Bericht wurde die Scheune letztlich kontrolliert abbrennen gelassen, da keine Gefahr bestand, dass die Flammen auf andere Gebäude übergreifen. So sollte auch das Risiko möglicher Umweltschäden bestmöglich minimiert werden.
Bei dem Einsatz wurde ein Feuerwehrmann durch das Einatmen von Rauch leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 500.000 Euro geschätzt. Im Zusammenhang mit dem Brand wurde laut Bericht bereits ein 26-Jähriger wegen Verdachts der Brandstiftung festgenommen und befindet sich aufgrund dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft.
ZARE: Zertifizierte Entsorgung schützt vor Risiken
Solche Ereignisse verdeutlichen, wie wichtig klare Standards in der Altreifenentsorgung sind – insbesondere dann, wenn größere Mengen gelagert werden. Brände in Reifenlagern sind nicht nur schwer zu löschen, sondern gehen häufig auch mit starker Rauchentwicklung einher und binden Einsatzkräfte über viele Stunden.
Quelle: NRZ – Reifenpresse.de







