Zahlen, Daten und Fakten

Jährlich fallen rund 570.000 Tonnen Altreifen in Deutschland an. Deren Entsorgung ist gesetzlich geregelt und überwachungsbedürftig – denn Altreifen verrotten nicht und sind somit bei falscher Entsorgung eine Gefahr für die Umwelt!

  • Zu den Altreifen gehören nicht nur Pkw-, Lkw- und Llkw-Reifen, sondern auch Motorrad-, Vollgummi- und Ackerschlepper-Reifen.
  • Das europaweite Altreifenaufkommen beträgt rund 3,4 Millionen Tonnen.
  • Lediglich 30 % werden in Deutschland über zertifizierte Altreifenentsorger verwertet.

 

Der prozentuale Anteil der Recycling-Bestandteile beträgt:

recycling_bestandteile

 

  • 67% Gummi
  • 18% Stahl
  • 14% Textil
  • 1% Reststoffe

 

 

 

 

Der Gummianteil wird für Asphalt oder Kunstrasen verwendet, der Stahlanteil wird ­eingeschmolzen und der Textilanteil verbrannt.

 

Reifenkennzeichnung

Die so genannte DOT-Nummer („Department of Transportation“) gibt das Herstellungsdatum eines Reifens an und ist auf der Seitenwand des Reifens zu finden. Die Nummer ist vierstellig und die ersten beiden Ziffern geben die Kalenderwoche, gefolgt von dem Produktionsjahr an.

Der abgebildete Reifen ist also in KW 23 im Jahr 2015 hergestellt worden. Sind Reifen älter als fünf Jahre gelten sie nicht mehr als neu, selbst wenn sie nicht in Gebrauch waren und sachgemäß gelagert wurden.

Tipp: Reifen sollten nach zehn Jahren spätestens ausgetauscht werden.